Ein Rhodesian Ridgeback als neuer Begleiter

Gerade zum Zeitpunkt des Shutdowns im März 2020 war ich dabei, einen Züchter für einen Rhodesian Ridgeback zu finden. Wie für alles gibt es nicht den richtigen Zeitpunkt. Ich für mich weiß zumindest, wann der Zeitpunkt gekommen ist und so war es auch da. Dass die Pandemie einen noch nie gesehenen Ansturm auf die Züchter auslöst, hatte ich nicht auf dem Schirm. Die Züchter habe Wartelisten für die Warteliste und die Tierheime sind auch leergefegt. Unglaublich

Meine Gründe waren nicht davon geprägt: „…acht, jetzt habe ich ja Zeit und sitze im Homeoffice. Da passt ein Hund doch gerade gut.! Ich denke viele werden aufwachen – und das zum Leid der Tiere – und dann sehen, dass ein Hund ne Menge Arbeit macht. Mal sehen.

So telefonierte ich quer durch die Republik und fand schließlich im Norden eine Züchterin, die mir einen Welpen zusagte. Ein Rüde sollte es sein. Das war so im Mai diesen Jahres. Anfang Mai war der Wurf dann da. 10 Welpen, die eine Hälfte Hündinnen, die andere Rüden. Super. In der 5. Woche fuhr ich dann das erste Mal dorthin und fand auch den Charakter, den ich mir vorstellte. Caleb ist ein selbständiger verträglicher Charakter. Er erforscht alles mutig und braucht nicht ständig Zuwendung. Vielmehr erkundet er mit Neugier seine Umwelt und ist wenig ängstlich. Insgesamt war ich zwei Mal dort und Anfang Juli sollte es dann soweit sein. Der Umzug zu mir nach Stuttgart. Doch leider stellte die Tierärztin bei einer Kontrolle 2 Wochen vor Abgabe, dass er Herzgeräusche hat. Ein Ultraschall bestätigte den ersten Befund.

Nun ist der RR mein erster Hund und so war ich mir sehr unsicher, was ich tun sollte. Nach Befragung meiner Tierärztin war es klar. Ich sagte der Züchterin ab. Sie hatte es mir freigestellt, ob ich den Welpen nehme oder nicht. Und so war der erste Versuch ein Versuch.